Wer sind wir…

Wir sind eine offene Gruppe, die maßgeblich aus der Besetzung der ehemaligen Augenklinik (Traumklinik) im Juli 2013 hervorgegangen ist und sich für ein „Recht auf Stadt“ in Marburg und darüber hinaus einsetzt.

Der inhaltliche Rahmen der Gruppe, Arbeitsbereiche und Aktionsformen, werden durch die mitwirkenden Menschen des offenen Plenums gesetzt. Wir arbeiten in AG-Strukturen, das heißt, beim offenen Plenum werden Arbeitsgruppen (AGs) zu aktuellen Themen gegründet, die sich unabhängig vom Plenum treffen. Das Plenum dient als Plattform zum Austausch zwischen den AGs, zur Diskussion und Entscheidungsfindung.  Sofern kein Veto formuliert wird, trägt die gesamte Gruppe den Inhalt der Arbeitsgruppen mit. Auf diese Weise wollen wir den Raum schaffen, verschiedene Ansätze zu verwirklichen und den unterschiedlichen Interessen in unserer Gruppe gerecht werden.

Wir sind keine rein studentische Initiative und freuen uns über alle Menschen, die Lust haben, die sich für ein Recht auf Stadt einzusetzen!

Wenn du Interesse hast, bei uns mitzuwirken, bist du herzlich eingeladen zu einem offenen Plenum zu kommen. Dieses findet normalerweise alle zwei Wochen statt.

Was bedeutet für uns „Recht auf Stadt“?

Unser Schwerpunkt liegt auf der Verbindung und dem Anstoß von Kämpfen für eine Stadt, die nach den Bedürfnissen der Menschen in einem Prozess ‚von Unten‘ gestaltet wird. Das ganze fassen wir, wie viele andere Bewegungen, in anderen Städten auf allen Teilen der Welt unter dem Slogan „Recht auf Stadt“. Recht auf Stadt bedeutet für uns, dass wir Alle an der Produktion und Reproduktion dieser Stadt und was sie ausmacht beteiligt sein sollten. Wir haben Alle das kollektive Recht, nicht nur auf das Bestehende, sondern auch auf die Entscheidung darüber, was wo und wie entstehen soll. Darüber hinaus birgt das Recht auf Stadt eine Utopie auf etwas noch zu Schaffendes, ein Recht auf Zentralität und Diversität, auf Anerkennung und Selbstbestimmung.

Uns geht es daher nicht nur um die immer drastischeren Auswirkungen des kapitalistischen Wohnungsmarktes, um knappen Wohnraum und steigende Mieten, sondern auch um die Nutzung von öffentlichem Raum allgemein, um Ressourcenzugänge und ein diskriminierungsfreies Zusammenleben in einem Raum, der kollektiv und kontinuierlich durch seine Bewohner*innen ausgehandelt und definiert wird.

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