Mieter räumungsbedroht!

Am Dienstag, den 20.5. verhandelt das Amtsgericht Marburg über eine Räumungsklage gegen einen Mieter in einer Studi-WG.
Die Initiative „(T)Raumklinik / Für ein Recht auf Stadt Marburg“ erklärt sich solidarisch mit den Betroffenen und unterstützt ihren Kampf um ihren Wohnraum.
Wir rufen dazu auf, den Prozess zu begleiten und klarzustellen, dass die Öffentlichkeit in Marburg an Mietrecht sehr interessiert ist!
Wir schauen genau hin, wenn Mietrecht gebrochen wird, und lassen die Betroffenen nicht allein!
Kommt zur Verhandlung!! Zwangsräumungen verhindern – wir bleiben alle!
Amtsgericht Marburg – Dienstag, 20.5.14 / 09:30Uhr***
wir_bleiben_alle_

„Wenn dem Mieter es nicht passt soll er sich eine neue Bleibe suchen.“Das war das „Angebot“, das der Vermieter dem Betroffenen „zur gütlichen Einigung“ machte.
Vorausgegangen, war ein Konflikt, bei dem der betroffene Mieter sich geweigert hatte, die regelmäßigen  Hausfriedensbrüche durch den Hausverwalter zu akzeptieren. Eigentlich ein selbstverständliches Recht.Der Vermieter jedoch antwortete mit einer fristlosen Kündigung. Er wirft dem Mieter vor, dass er mit seinem  juristischen Widerstand „den Hausfrieden stört“ – deshalb wurde ihm fristlos gekündigt und eine Räumungsklage angestrengt. Seinen  ietbewohnerinnen, die sich auch an der Auseinandersetzung beteiligen, wurde ebenso fristlos gekündigt.
In Marburg und vielen anderen Städten in Deutschland ist der Rat, einfach auszuziehen, der blanke Hohn.Sich hier eine neue Bleibe zu suchen, wenn der Vermieter es zu wild treibt, ist ein schier unmögliches Unterfangen, denn die Mietsituation ist angespannt: Steigende Einwohner*innenzahlen, steigende Mieten und schwindende Sozialwohnungen bringen Mieter*innen in Bedrängnis. Dadurch haben die Vermieter*innen nahezu freies Spiel in der Festlegung der Mieten und ihrem Umgang mit den Mieter*innen. Kündigungen und Räumungsklagen können allein schon deshalb nicht akzeptiert werden!Es ist leider üblich, dass Vermieter*innen ihre Machtposition zu nutzen wissen und mit dem Druckmittel des Wohnraummangels ihren  Mieter*innen einiges zumuten, was eigentlich illegal ist – und aus Angst vor der Obdachlosigkeit bleibt dies häufig unwidersprochen. Ein Beispiel für diese schamlosen Handlungen gegen jedes Mietrecht ist das unangemeldete Eindringen durch Vermieter*innen und deren Angestellte in die Wohnung. Durch Einzelzimmermietverträge, die offen lassen, wer das Hausrecht über Küche und Flur hat, versuchen Vermieter*innen, ihr illegales Handeln zu vertuschen.Die in diesem Fall Betroffenen haben aber trotz Schikanen und Kündigungen nicht vor, auszuziehen, und führen den Kampf auf juristischer und politischer Ebene weiter!
Es geht ihnen darum, Mietrecht durchzusetzen und Wohnraum zu schützen. Die Auseinandersetzung soll außerdem anderen Mieter*innen Mut machen, sich gegen ihre Vermieter*innen zu verteidigen, wenn ihr Mietrecht missachtet wird.

***Am 20.5. verhandelt das Amtsgericht Marburg über eine Räumungsklage gegen einen Mieter in einer Studi-WG.
Die Initiative „(T)Raumklinik / Für ein Recht auf Stadt Marburg“ erklärt sich solidarisch mit den Betroffenen und unterstützt ihren Kampf um ihren Wohnraum. Wir rufen dazu auf, den Prozess zu begleiten und klarzustellen, dass die Öffentlichkeit in Marburg an Mietrecht sehr interessiert ist! Wir schauen genau hin, wenn Mietrecht gebrochen wird, und lassen die Betroffenen nicht allein! Kommt zur Verhandlung!! Zwangsräumungen verhindern – wir bleiben alle!
Amtsgericht Marburg – Dienstag, 20.5.14 / 09:30Uhr***

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https://twitter.com/sw10_MR

***Mit der Bitte um Weiterleitung***

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